Vor Jahren fragte mich in einer Diskussion ein eher pessimistisch veranlagter Herr, ob ich den glaube das Glück gepachtet zu haben. Völlig spontan antwortete ich mit dem Brustton vollster Überzeugung "Ja - das glaube ich!".

 Seither denke ich immer wieder daran (meistens dann, wenn ich mein geliebtes "Glückspilz"-Shirt anziehe) und hab mich oft gefragt, ob diese Antwort anmaßend oder arrogant war.

Je mehr ich mich mit der Glücksforschung beschäftige, desto mehr begeistert mich jedoch meine Aussage von damals, und desto mehr bin ich davon überzeugt, dass man das Glück tatsächlich pachten kann. Was bedeutet denn etwas zu pachten?

Ja, ich glaube, Glück kann man pachten!

Es gehört mir nicht, und doch investiere ich, hege und pflege es und bin davon überzeugt, dass es Früchte tragen wird. Und nur wenn ich zum Beispiel Sonnenblumen säe, werden dort auch Sonnenblumen wachsen. Und dann hab ich wieder die Wahl - betrachte ich die Blumen und freue ich mich, oder ärgere ich mich über das "Unkraut" dazwischen. Gibt es ein Jahr, in dem der Wind mal rauer bläst und die Blumen nicht sehr hoch wachsen, kann ich mich wieder entscheiden: ärgere ich mich darüber, oder freue ich mich an dem,  was eben unter den gegebenen Umständen möglich war und freue mich auf die nächste Saison mit ihren neuen Chancen.

Also, lasst und alle das Glück pachten, es hegen und pflegen und uns daran freuen, was uns da geschenkt wird!


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